Visionssuche

Lebensübergänge bewußt gestalten

3 Tage und 3 Nächte alleine in der Wildnis,
fastend und nur mit dem notwendigsten ausgestattet.

Dem eigenen Wesenskern näher zu kommen.
Innehalten in der Natur.

Der Einsamkeit in der Wildnis ausgeliefert.
Der eigenen Wesens-Natur begegnen,
dem eigenen Da-Seins-Grund näher kommen.
Wie ein Geschenk Antworten auf Lebensfragen erhalten,

Eine Vision finden,
für sich Selbst und für die Gemeinschaft.
Hören und gehört werden,
sehen und gesehen werden,
sich selbst erkennen im Spiegel der Natur.

Wir begreifen uns selbst, indem wir in eine Gegenseitigkeit mit der Gesamtheit der Geschöpfe treten.
Dieses Bewusstsein alleine kann heilsam werden.


In vielen Kulturen auf der ganzen  Welt gab und gibt es Rituale zur Inititation - dem Übergang von einer Lebensphase in die andere. Die Lebensbedingungen haben sich sehr verändert in der modernen Welt, die Übergänge sind die gleichen geblieben: 
Erwachsen werden, Partnerschaft, Familiengründung, Beruf, Krankheit, Trennung, Tod einer geliebten Person, Alt werden, der eigene Tod.
Das Ritual der Visionssuche wurde in den späten 70-er Jahren von Steven Foster und Meredith Little (USA) für unsere heutige Zeit wieder entdeckt.

Ablauf einer Visionssuche:

1. Vorbereitung (3-4 Tage)
Vorbereitende Naturaufgaben und eigene kleine Rituale zur Klärung der Motivation, Auseinandersetzung mit den eigenen Fragen, Lebensthemen und Herzensanliegen. Umgang mit den eigenen Ängsten, Einführung ins Sicherheitssystem und das Fasten, bilden einer Gemeinschaft.

2. Schwellenzeit, Visionssuche (3 Tage)
Rituelles Übertreten der Schwelle in die 3 Tage und 3 Nächte fastend alleine in der Natur, jeden Tag ein sichtbares "Lebens-Zeichen" setzend, keine trennenden Wände zwischen Natur und Mensch, nur mit dem notwendigsten ausgestattet. Alleine mit den Elementen, den Tieren, der Nacht, den eigenen Ängste